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Was du mental zur Heilung deines Reizdarms oder SIBO / DDFB beitragen kannst

Meditierende Frau mit Hund

 

Eine Darmerkrankung kann uns ganz schön zu schaffen machen! Mich hat sie in eine Berg- und Talfahrt der Gefühle geschubst. Ängste wechselten sich mit Frust und Zweifeln bei Stagnation oder mit Freude über erkennbare Fortschritte ab. Und jede der emotionalen Talfahrten, waren auch für meinen geschwächten Darm eine zusätzliche Herausforderung. Umgekehrt waren meine Zuversicht und mein Vertrauen in die Selbstheilungskräfte meines Körpers die beste Unterstützung, die sich mein Verdauungssystem hätte wünsche können.

 

Was ich sonst noch über den mentalen Faktor der Heilung gelernt habe, welche besonders hinderlichen Überzeugungen ich ausräumen durfte und meine liebsten Tipps, wie das gelingt, darüber liest du hier mehr.

 

 

Den Glauben an die Heilung stärken und das Lösen hinderlicher Überzeugungen forcieren

 

Auf dem holprigen Weg zur Heilung wurde ich in Sachen Optimismus mehr als geprüft. Ständig ging es auf und ab. War ein Schritt getan, zeigte sich, dass ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Heilung nötig wurde. Andere Erkrankungen wie ein empfindsamer Magen, der zu wenig Verdauungssäfte zur Verfügung stellte, eine überforderte Leber und eine eher zurückhaltende Milz machten den Heilungsprozess nicht gerade leicht.

 

Schließlich kamen sogar eine Borreliose und eine Zahnwurzel- und Kieferentzündung obenauf und warfen mich und meinen armen Darm um Monate zurück. Ständig kochte ich für mich Extramahlzeiten und musste Essenseinladungen von Familie und Freunden absagen.

 

Nur mein unumstößlicher Glaube daran, dass eine Heilung möglich ist, das mich Üben in Dankbarkeit für die gemeisterten Schritte und für das fleißige und trotz aller Schwierigkeiten doch überraschend verlässliche Arbeiten meiner Organe, schenkte mir immer wieder die Kraft, meinen Weg weiterzugehen (hier findest du eine kostenfreie Meditation zur Stärkung deines positiven Körpergefühls und der Unterstützung deines Heilungsprozesses). Auch entgegen der Meinung und Ängste meiner Liebsten. Puh, das war besonders knifflig für mich.

 

So wie meine positive Überzeugung, das Heilung möglich ist, mir auf dem Weg Kraft und Zuversicht geschenkt hat, so stieß ich während meiner Krankheitsphase aber auch auf einige der Heilung alles andere als zuträglich Verhaltensweisen und Überzeugungen, z.B.

 

=> dass mich keiner versteht - was definitiv nicht stimmt, aber sich für mich so anfühlte.

 

=> dass meine Liebsten verpflichtet wären, mich (egal wobei) zu unterstützen - was ihnen ungerechterweise das Recht auf eine eigene Meinung und ihre eigenen Ängste und Vorbehalte abspricht.

 

=> dass ich meinen Beschwerden nahezu ausgeliefert sei - was sich als falsch herausgestellt hat. Denn ich habe immer eine Wahl, wie ich mit meinen Beschwerden umgehe und welche Lösung ich für eine Heilung finde, welchen Weg ich gehe.

 

=> oder dass ich krank bin - was zwar der üblichen verbalen Beschreibung meines Zustands entsprach, was aber für mich nicht stimmt. Ich ziehe es vor davon zu sprechen, etwas aus der Balance zu sein, vorübergehend ein bestimmtes Symptom zu haben oder auf dem Weg der Heilung zu sein. Denn mit dem Satz "ich bin..." oder "ich habe..." manifestiere ich, was ich eigentlich heilen möchte. 

 

 

All diese und andere Überzeugungen raubten mir Kraft, standen meiner Tatkraft und meinem Vertrauen im Weg. Was für ein Geschenk meiner vielfältigen Beschwerden, all dieses gedankliches Gerümpel sichtbar werden zu lassen. Welch eine Befreiung für mich und meine Liebsten, dieses Gerümpel erkennen und loslassen zu dürfen. ;-) .

 

Denn ganz oft ist das Erkennen einer hinderlichen Überzeugung und ihre offensichtliche Unstimmigkeit schon ihr Ende. ;-) Manchmal allerdings können sich Überzeugungen ganz schön hartnäckig halten. Einige von ihnen haben mich immer wieder in destruktives Verhalten gedrängt. Und so klar mir auch war, das eine Überzeugung vielleicht einmal recht dienlich für mich gewesen sein mochte, nun aber längst nicht mehr zuträglich war, sie wollte nicht immer ohne Weiteres weichen. Trotz aller guten Gegenargumente und liebevoller Verabschiedungen.

 

Meine Tipps, wie du deine Überzeugungen erkennst und auflöst, habe ich dir in meinem E-Book "Lebe frei!" zusammengestellt, das du in meinem Shop unter inga-dalhoff.de findest. Dort liest du über Rituale und Anweisungen, die dir helfen, Überzeugungen zu "löschen" und durch neue, zuträgliche zu ersetzen. Denn das ist besonders wichtig, damit Altes, nicht mehr Dienliches nicht aus alter Gewohnheit wieder andockt.

 

Aber auch systemische Aufstellungen können sehr dienlich sein, um familiär "ererbte" Überzeugungen zum Thema Gesundheit und Körperbewusstsein oder gar psychosoziale Ursachen deiner Erkrankung aufzuzeigen und aufzulösen. Wende dich einfach an mich oder an einen systemischen Coach, wenn du dich unterstützen lassen möchtest.

 

 

Welche Erfahrungen hast du im Umgang mit einer Erkrankung gemacht?

Was hast du gelernt? Oder welche Fragen hast du?

Ich freue mich, von dir zu lesen!

 

Alles Liebe, deine Inga

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