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Hanf - Uralte Heilpflanze und Nutzpflanze

Die Wiederentdeckung des Hanf

Hanfblatt

 

Derzeit bin ich maximal fasziniert von der Hanfpflanze. Ich habe gelernt, dass sie in Deutschland und Litauen besonders beliebt war - als Heil- wie auch als Nutzpflanze. Mein Hanfkleid ist eins meiner Lieblingskleidungsstücke, weil es so herrlich atmungsaktiv und leicht ist. Und von den vielfältigen Heilwirkungen und anderweitigen Geschenken, die der Hanf für uns bereithält, bin ich wirklich beeindruckt.

 

 

Was aus Hanf hergestellt werden kann

Was bereits früher aus Hanf hergestellt wurde, könnte auch heute wieder möglich werden. So ist die Hanffaser, die aus den Stängeln gewonnen wird, ideal zur Herstellung von

  • Kleidung
    (u.a. auch Jeans)
  • Seilen & Schnüren
  • Segeltuch
  • Taschen & andere Verpackungsmaterialien
  • Papier
    (hält länger als aus Holz produziertes Papier, vergilbt kaum und kann bis zu sechs mal recycelt werden!)
  • Isoliermaterial
  • Formteilen, Innenverkleidung für die Autoindustrie

Somit kann Hanf Holz (welch eine Entlastung für unsere Wälder!), Baumwolle, Plastik, Styropor und sogar Metalle ersetzen. Und weil er relativ anspruchslos ist und hierzulande hervorragend wächst, fördert er zudem die Regionalität und spart jede Menge Transportkosten. Er mindert den zum Teil immensen Wasserverbrauch in der Herstellung von z.B. Baumwollkleidung, hilft Plastik und andere Erdölprodukte zu ersetzen und könnte in Architektur und Industrie kleine Revolutionen auslösen.

 

Das aus den Samen gewonnene Hanföl kann u.a. für

  • Kosmetik
  • Farben, Kreide & Lacke
  • die Gewinnung von Treibstoff
  • und zum Verzehr (reich an Omega 3-, Omega 6 und Omega 9-Fettsäuren) 

genutzt werden. Auch Hanfsamen sind in Müslis und Brotaufstrichen herrlich nussiger und gesunder Zusatz.

 

 

Wie uns Hanf als Heilpflanze hilft

Bevor sich die Pharmaindustrie mit ihren Präparaten durchgesetzt hat, war Hanf eine der wichtigsten Heilpflanzen in unseren Breitengraden. Sie vermag es

  • Schmerzen zu lindern
  • Nervosität zu mildern
  • Angstzustände abklingen zu lassen
  • Verdauungsbeschwerden und Übelkeit abzufedern
  • Ein- und Durchschlafprobleme zu beheben
  • Depressionen zu mildern
  • rheumatische Beschwerden zu lindern
  • Entzündungs- und Wundheilung zu unterstützen
  • Symptome von Krebs, Aids, Epilepsie, Migräne, chronischen Schmerzen zu mildern
  • bei viralen Infekten Linderung zu verschaffen bzw. zu immunisieren!

Verantwortlich für diese Wirkungen ist wohl insbesondere Cannabidiol (CBD). Dieses ist eines von über 100 Phyto-Cannabinoiden, die aus dem weiblichen Hanf (Cannabis) gewonnen werden können und das 1940 entdeckt wurde.  (siehe auch Planet Wissen & Wikipedia).

 

CBD ist nicht THC-haltig (siehe Abschnitt "Und was ist mit Gras & Hasch?") und deshalb legal. Ich persönlich empfinde den Markt derzeit noch als etwas unübersichtlich. Es ist also wichtig, dass du dich beim Kauf von CBD-Produkten gut über die Qualität informierst.

 

Dem Video-Interview von Michael Hoppe bei Michael Vogt TV habe ich entnommen, dass  bei an die 70.000 Studien zur gesundheitlichen Wirkung von Hanf keine einzige Nebenwirkung festgestellt werden konnte. Wenn das stimmt, dann sind Hanfprodukte als Naturheilmittel sicherlich einen Versuch wert!

 

Viel Heilwissen über die Hanfpflanze ist in Vergessenheit geraten. Doch könnte es mit einer Änderung der derzeitigen Gesetzgebung, die einen Anbau und die Nutzung von Hanf als Kultur- und Nutzpflanze sowie als Heilpflanze immer noch stark einschränkt, wieder aufleben und vielen Menschen Linderung auf ganz natürliche Weise schenken.

 

 

Wie Hanf Umweltschäden lindert

Ebenfalls dem Video-Interview von Michael Hoppe durch Michael Vogt habe ich entnommen, dass Hanf

  • die doppelte Menge CO2 zu binden vermag wie eine gleichgroße Fläche Regenwald
  • in nur 1-2 Jahren des Anbaus den Boden von Giften aus der Agrarindustrie zu bereinigen vermag
  • und sogar Radioaktivität aus dem Boden ziehen kann!

 

Besonders dieser Aspekt hat mein Herz hüpfen lassen, bin ich doch u.a. von Agrargiften arg gesundheitlich geschädigt gewesen und habe dies erst durch die Ernährungs- und Entgiftungstipps von Anthony William zu meistern gelernt. Siehe auch mein Artikel "Heilsame Morgenroutine nach Anthony William".

 

 

Und was ist mit Gras & Hasch?

Gras und Hasch gelten als Betäubungsmittel und illegale Drogen und ihr Anbau, Kauf, Verkauf und Besitz ist in vielen Ländern wie in Deutschland verboten. Wenn du Hanf aus medizinischen Gründen nehmen möchtest (das ist unter bestimmten Bedingungen möglich, befrage dazu bitte deine ÄrztIn oder HeilpraktikerIn), dann solltest du dich sehr gut über die gesetzlichen Rahmenbedingungen (z.B. hier) und die Qualität des medizinischen Hanfs informieren.

 

Ich persönlich kenne ich mich mit beidem nicht aus. Damit du dich hier aber möglichst umfänglich über alle Nutzungsmöglichkeiten und Wirkungen der Hanfpflanze informieren kannst, habe ich dir hier das Ergebnis meiner Webrecherche zusammengestellt. Bitte wisse, dass ich möglicherweise nicht alle Fakten zusammengetragen habe.

 

Gras

Als Gras oder auch Marihuana, Weed, Pot, Ganja oder Mary Jane werden die getrockneten, harzhaltigen Blüten und die kleinen Blätter in der Nähe der Blüte der weiblichen Hanfpflanze von einigen wenigen Hanfpflanzenarten genannt. (Die aller meisten Hanfpflanzenarten sind nicht THC-haltig.) Sie können durch ihren THC-Gehalt (Tetrahydrocannabinol) von 3 - 22 % psychoaktiv, berauschend, schmerzstillend oder entspannend wirken.

Gras ist sowohl Rausch- wie auch Arzneimittel. Es wird meist geraucht oder nach Verdampfung inhaliert. Es kann auch in Lebensmittel gemischt zu sich genommen werden. 

 

Hasch

Mit Hasch oder Haschisch ist ein meist aus dem gepressten Harz bestehender Stoff gemeint, der wie Gras wirkt.

 

Quelle Wikipedia

 

 

Vielleicht kannst auch du dich für Hanf als Heil- oder Kulturpflanze erwärmen?

Hab eine wundervolle Zeit und folge der Weisheit der Natur!

 

Alles Liebe, deine Inga

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